Feel fine Diät

Wer zu viel auf den Knochen hat, kommt um das Thema Abmagerungskur nicht herum. Ich selbst bin in der Richtung seit fast 60 Jahren in medizinischer Betreuung. Ich habe alles erduldet, was es in dieser Zeit an Diäten, Kuren, Klinikaufenthalten und Sonstigem gab. Eine neue Diät heißt feel fine. Sie beruht darauf, dass der Mensch in seiner Lebensmittelversorgung die Zuführung von Kohlehydraten beabsichtigt beeinflusst. Im Wesentlichen baut die Diät darauf auf, dass in der ersten Stufe den Kohlehydraten entsagt wird. In der zweiten Stufe ist eine bedingte Zuführung der Kohlenhydrate erlaubt, in der dritten Stufe wird nur zur Nacht und teilweise mittags in Kohlehydraten entsagt.
Ich sagte fortan Brot, Brötchen, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Süßigkeiten usw. Ade. Zucker sowieso. Damit der Körper ausreichend Eiweiß und somit Energie bekommt und nicht anfängt, Muskelmasse zu verarbeiten, wird ein besonderes Eiweißpulver auf Sojabasis angepriesen. Für die zweite und dritte Stufe gibt es Müsli Riegel und Süßpräparate, sodass der Leidende im Wesentlichen kein bisschen entsagen muss. Ich musste meine Lebensmittelversorgung ändern und genau darauf aufpassen, was ich esse.
Nach sechs Wochen war ich bei der dritten Stufe angelangt, die ich dann ein halbes Jahr lang ausführte.
Ich habe, genau wie bei jeder anderen Diät auch, ein halbes Jahr lang prima Gewicht reduziert. Danach habe ich trotz Fortsetzens der dritten Stufe der feel fine Diät nicht mehr ab- und Schritt für Schritt wieder zugenommen. 1,5 Jahre nach Beginn der feel fine Diät hatte ich nicht nur mein Gewicht abermals erreicht, sondern wog sogar noch augenfällig mehr. Der Jo-Jo-Effekt hatte gewonnen.
Der Pluspunkt dieser feel fine Diät gegenüber anderen Abmagerungskuren ist es, dass sie dauerhaft angelegt ist, unter medizinischer Kontrolle abläuft und somit Gesundheitsgefährdungen ausgeklammert werden. Sie bietet dem Übergewichtigen die Gelegenheit, immerhin eine Zeit lang mit geringerem Körpergewicht umherzulaufen und dadurch Erleichterung zu erfahren.

© J. Schlesinger

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