Über uns

Sept.`13 013
S– ich selbst helfen *
E– insamkeit überwinden
L– ebensfreude tanken
B– eziehungen aufbauen
S– chwierigkeiten überwinden
T– reffen und teilen
H– ilfe bekommen und geben
I– nformationen sammeln
L– eben gestalten
F– ähigkeiten erkennen und stärken
E– IN WIR-GEFÜHL ERLEBEN
* Gundula Sonnenberg

Die Selbsthilfegruppe Adipositaschirurgie am DRK-Klinikum Berlin Köpenick wurde im Oktober 2010 gegründet. Anfangs waren wir 2 Gründungsmitglieder, bis Dezember 2012 wuchs die Mitgliederzahl auf 20 Menschen. In 2013 zählen wir etwa 30 aktive Mtglieder.
Anfangs waren die Aktivitäten unserer Gruppenmitglieder insbesondere auf die Gewinnung neuer Mitglieder und deren Einbeziehung in die Arbeit gerichtet. Über die Jahre haben wir bei unseren monatlichen Treffen, die bisher kein einziges Mal ausgefallen sind, uns kennengelernt, unsere Sorgen und Nöte, sowohl in Bezug auf die Adipositaschirurgie als auch andere Probleme miteinander ausgetauscht und einander beigestanden.
Schnell kam der Wunsch unter den Mitgliedern auf, durch eine sportliche Betätigung Zufriedenheit und weiteres Abnehmen zu erreichen. Im August 2011 führte dies zur Gründung der Sportgruppe, die sich einmal wöchentlich im DRK-Klinikum Berlin Köpenick trifft. Wir konnten als Leiterin Karin gewinnen, die mit uns tänzerische Gymnastik mit Schwerpunkt auf Drumlive (Trommeln) durchführt. Nach gut einem Jahr war die Sportgruppe in der Lage, bei unserer Zusammenkunft zum zweijährigen Bestehen der Gruppe eine kleine Aufführung darzubieten. Ein Jahr später ….
Ebenfalls seit August 2011 haben wir eine lockere Zusammenarbeit mit dem Sportverein Elsterwerdaer Platz, bei dem einige unserer Mitglieder einmal wöchentlich zur Wassergymnastik gehen. Diese Zusammenarbeit werden wir weiterhin pflegen. Der Leiter des Sportvereins Herr Schultrich, war 2012 unser Gast.
Der eigentliche Zweck unserer Gruppe, die Selbsthilfe von Menschen mit gleichen Problemen, hat bei jeder unserer monatlichen Gruppensitzungen seinen Platz. Wir tauschten unsere Erfahrungen aus, jeder Teilnehmer kann, so er es möchte, über seine Probleme aus dem letzten Monat reden. Wir sprechen bei diesen Zusammenkünften nicht übereinander, sondern miteinander, jeder kann zu Wort kommen. Es muss aber niemand etwas sagen, es wird keiner scheel angesehen, der nur still in der Ecke sitzt und sich anhört, was die anderen so meinen. Wir wollen in diesen Gruppensitzungen vorhandene Ängste ansprechen und darüber reden, damit diese möglichst besiegt werden. Denn schließlich haben alle diese Ängste und Sorgen mitgemacht und es kann anderen helfen, die Erfahrungen der Leidensgenossen zu erfahren.
Neben dieser Hauptaufgabe versuchen wir stets, bei den Gruppenveranstaltungen Vorträge von Fachleuten anzubieten. Bei uns waren bereits Professor Dr. Pross, die Doktores Rosenthal, Pantlen, Kemps, Harksen und die Psychotherapeutin Frau Hirth. Sie informierten uns über die Antragstellung für eine Magenoperation, Durchführung und Techniken von Magenoperationen, Wiederherstellungsoperationen der plastischen Chirurgie, die Nachsorge im Krankenhaus, die Sublimierung (den Ersatz) von Vitalstoffen nach einer Magenoperation und psychische Probleme anhand zweier Beispiele. Diese Vorträge geben uns das nötige Know-how, um zusammen mit dem Wissen Erfahrungen weitergeben zu können.
Neben den Zusammenkünften der Gruppe haben wir auch gesellige Zusammenkünfte von Gruppenmitgliedern, die sich das wünschen. So finden sich regelmäßig einige von uns im Kino oder zum gemeinsamen Tanzabend zusammen.
Wir haben auch einen Kleidertausch organisiert für die nunmehr zu groß gewordene Bekleidung, in Zusammenarbeit mit dem Verein Strohhalm.
In diesem Sinne gedenken wir weiter zu machen mit der Selbsthilfe.

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